Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen

Allgemeine Fragen
Fragen zum Baufortschritt
Regulatorische Fragen
Fragen zur Erschliessung
Fragen zu den Kosten
Fragen von Privat-Kunden / Kundinnen 
Fragen von Haus- und Stockewerkeigentümern
Fragen von Geschäfts-Kunden / Kundinnen
Fragen zu den Dienstanbietern

Allgemeine Fragen

1.1. Was ist das Glasfasernetz der Baden Fibre Networks AG? 

Mit dem schnellen Breitband-Netz der Baden Fibre Networks AG können Private und Unternehmen in Zukunft in Baden und Ennetbaden innovative Dienste wie Triple Play (TV, Internet, Telefonie) und vor allem die uneingeschränkten symmetrischen Bandbreiten > 1 Gbit/s für Down- und Uploads jeder für sich alleine nutzen, ohne es kostenbeteiligt, analog Kabelnetz, mit anderen Nutzern zu teilen. Als offenes Glasfaser- Netz ermöglicht es die freie Wahl des Fernmeldedienstanbieters und fördert so den freien und fairen Wettbewerb. Das Ziel ist, innert drei Jahren den Grossteil mit Glasfasern zu erschliessen. In spätestens vier Jahren soll Baden und Ennetbaden über ein flächendeckendes diskriminierungsfreies Glasfaser-Netz verfügen. 

1.2. Warum brauchen wir das Glasfasernetz? 

Die Nachfrage der Bevölkerung nach hohen Bandbreiten wächst stetig. Kupferleitungen und Koaxleitungen erreichen schon heute ihre technischen Grenzen und sind auch nicht ausbaufähig. Die Glasfaser hingegen garantiert eine unbegrenzte Datenkapazität in Lichtgeschwindigkeit. Mit dem Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG ist Baden und Ennetbaden in der Datenwahrheit für die Kommunikation der Zukunft optimal gerüstet. 

1.3. Welche Vorteile bietet das Glasfasernetz? 

Alle profitieren von ultraschnellen Datenübertragungsraten > 1 Gbit/s und den neuen Diensten. Allen Fernmeldedienstanbietern wird der Zugang zum offenen Glasfaser-Netz garantiert. Kunden/innen haben die freie Wahl und können den Fernmeldedienstanbieter so schnell und einfach wechseln. Wettbewerb bringt deutlich attraktivere Preise, ein breiteres Angebot und viel besseren Service. 

1.4. Wie zukunftssicher ist das Glasfasernetz? 

Glasfasern sind extrem leistungsfähig. Eine einzige Glasfaser pro Haushalt genügt für die Bedürfnisse der anspruchsvollsten Kunden. Und zwar auch, wenn sich die Geschwindigkeiten und Daten-Mengen in den kommenden Jahren um das Vierzig- bis Fünfzigfache steigern werden. 

1.5. Was bedeutet offenes Netz? 

Das Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG wird allen Fernmeldedienstanbietern diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Die Baden Fibre Networks AG kümmert sich ausschliesslich um den Bau, den Unterhalt und den Netz-Betrieb der Glasfaser-Infrastruktur. Sie wird selbst keine Telekommunikations- oder Multimediadienste anbieten.

1.6. Wie funktioniert das Mehrfasermodell nach BAKOM? 

Jede Wohn- oder Geschäftseinheit wird mit vier Glasfasern erschlossen und direkt von der Zentrale bis zur optischen Telekommunikationsdose (OTO) zugeführt und aufgeschaltet. Dies bedeutet für den Kunden/innen einen eindeutigen Mehrwert, in dem nämlich jeder eine direkte Verbindung in seine Wohnung/Geschäft hat und dadurch keinen Verlust in der bestellten und bezahlten Datenmenge in Kauf nehmen muss, so wie es leider heute Negativ bei den DSL (Kupfer)- und Kabelfernsehen (Koax) Angeboten der Normalfall ist. Dieses moderne Glasfaser-Netz derBaden Fibre Networks AG entspricht dem Modell und den Empfehlungen des BAKOM (Bundesamt für Kommunikation), welche für die ganze Schweiz gelten. 

1.7. Wo erhalte ich Informationen zu den Angeboten? 

Auf www.badenfn.ch werden in naher Zukunft alle Dienstanbieter mit ihren Leistungen und Produkten aufgelistet. Bei jedem Anbieter wird Sie ein Link zum Angebot führen. Die gewünschten Dienste können Sie direkt beim jeweiligen Fernmeldedienst-Anbieter bestellen. 

1.8. Muss ich als Eigentümer oder Mieter eine Gebühr bezahlen, wenn ich allenfalls den Anschluss nicht brauchen würde.

Nein, eine Gebühr ohne aktive Benutzung des Glasfaseranschlusses gibt es nicht. Auch dann nicht, wenn das Netz von einem anderen Besitzer (dies wird jedoch überhaupt nicht angestrebt) einmal betrieben werden sollte.

1.9. Wo erhalte ich weitere Informationen zum Glasfasernetz? 

Auskünfte erhalten Sie auch unter der Telefonnummer +41 (0)56 565 05 05 oder per Mail: info@badenfn.ch

Fragen zum Baufortschritt

2.1. Wie geht es mit dem Glasfasernetz der Baden Fibre Networks AG weiter? 

Der Ausbauplan des Glasfaser-Netzes für die nächsten sechs Jahre steht. Die Erschliessung soll möglichst wirtschaftlich erfolgen. Deshalb hält sich die Baden Fibre Networks AG beim Bau eine gewisse Flexibilität offen und veröffentlicht keine langfristigen Erschliessungspläne. 

2.2. Wann bekomme ich meinen Anschluss? 

Die Erschliessung erfolgt möglichst wirtschaftlich und verläuft Gebietsweise (zellenförmig). Die Baden Fibre Networks AG konzentriert sich in erster Priorität auf Gebiete mit hohen Synergieeffekten – d.h. auf Gebiete, in denen weitere Bauarbeiten durchgeführt werden. Hier ist die Erschliessung kostensparend und emissionsmindernd zu realisieren. In zweiter Linie achtet sie sich auf eine hohe Dichte von Wohn- und Geschäftsliegenschaften. Auch werden Synergieeffekte mit dem Leitungsbau der Stromversorgung des RWB genutzt. 

2.3. Was muss ich für meinen Anschluss tun? 

Bevor das Glasfasernetz auch in Ihr Quartier vordringt, werden Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Private und Geschäftskunden rechtzeitig informiert. Vorher müssen Sie nichts unternehmen. 

2.4. Wie wird mein Anschluss geplant? 

Jeder Haus- und Gebäudeanschluss ist und wird geplant. Der Hausanschluss und die Hausverkabelung erfolgen nach Absprache mit den Hauseigentümern oder deren Gebäudeverwaltern. Für die Installation der Glasfasersteckdose in Ihrer Wohnung oder Ihrem Unternehmen erhalten Sie eine Terminanfrage des beauftragten Installationsunternehmens.

 2.5. Gibt es eine Liste der bereits erschlossenen Gebäude? 

Auf www.badenfn.ch können Sie sich in absehbarer Zeit über den Stand des Netzausbaus informieren.

2.6. Vor meinem Haus wird die Strasse geöffnet. Erhalte ich jetzt einen Anschluss? 

Wenn Ihre Liegenschaftseigentümerin bzw. Ihr Liegenschaftseigentümer den Gebäudeanschlussvertrag mit der Swiss4net Holding AG  unterzeichnet hat, stehen die Chancen gut, dass der Anschluss in Kürze erfolgt. Sie können davon ausgehen, dass im Rahmen der Tiefbauarbeiten die notwendigen Rohre eingelegt wurden. Auf jeden Fall werden Sie rechtzeitig informiert. 

2.7. Wer baut das Glasfasernetz? 

Die Baden Fibre Networks AG vergibt den Ausbau (Physische Realisierung) an lokale Bau- und Installations-Unternehmungen, welche unter der Projekt-Leitung der GK-Engineering GmbH aus Zürich die Arbeiten entsprechend ausführen. Die GK-Engineering GmbH arbeitet als Gesamtprojektleiter (Totalunternehmung) seit Jahren mit Glasfasern und verfügt deshalb über grosse Erfahrung. Zudem nutzt die Baden Fibre Networks AG die bereits vorhandene Basis-Infrastruktur der RWB, was sich positiv auf einen ökonomischen wie auch ökologischen Bau des Glasfaser-Netzes auswirkt. 

2.8. Wie wird das Glasfasernetz gebaut? 

Die Baden Fibre Networks AG schliesst alle Liegenschaften, wenn möglich über das bestehende Kunststoffrohr an das moderne Glasfaser-Netz an. In das Kunststoffrohr wird das Glasfaserkabel gelegt und dies wird dann über eine sauber abgedichtete Hauseinführung normalerweise im Keller mit einem Hausanschlusskasten abgeschlossen. Vom Hausanschlusskasten führt ein Elektroinstallateur die Glasfasern mit einem ultradünnen Kabel durch die bestehende Infrastruktur (z.B. Leerrohre, Steigzone) in die einzelnen Wohnungen oder Gewerberäume. In allen Endobjekten montiert dieser Installateur eine optische Telekommunikationsdose (OTO), die dann mit dem Endkunden-Anschlussgerät verbunden wird. Bis und mit zur optischen Telekommunikationsdose (OTO) tragen die Baden Fibre Networks AG sämtliche Aufwendungen für Arbeiten und Material. Die individuelle In-Flat-Erschliessung, d.h. alle zusätzlich in den Wohnungen oder den Gewerberäumen ab der optischen Telekommunikationsdose (OTO) notwendigen Installationen wie z.B. Datenkabel oder auch Drahtlosverbindungen (Wireless LAN), geht nicht zu Lasten der Baden Fibre Networks AG. 

2.9. Mit welchen Bauimmissionen ist zu rechnen? 

Das Glasfaserkabel wird überwiegend in die bereits bestehenden Kabelschächte und die bestehende Rohrinfrastruktur des RWB verlegt, sodass die Beeinträchtigung der Bevölkerung durch Bauarbeiten massiv minimiert wird.

Regulatorische Fragen

3.1. Wo werden einheitliche Standards definiert? 

Sowohl für die Installation im Gebäude als auch für die Schnittstellen zwischen dem Glasfasernetz und den Fernmeldedienstanbietern einerseits und den Endkunden anderseits, sind einheitliche Standards definiert. Wir erschliessen ausschliesslich nach dem gesetzlichen BAKOM Standard Layer 1. 

3.2. Reguliert der Staat den Wettbewerb? 

Unternehmen (Kabelnetzanbieter, Telcos) die in Baden eine eigene Telekommunikations-Infrastruktur aufbauen und auch eigene Dienste darüber anbieten, tragen den diskriminierungsfreien und offenen Ansatz nicht mit. Das diskriminierungsfreie Modell und der Verzicht der Baden Fibre Networks AG auf ein eigenes Dienstleistungsangebot fördern den uneingeschränkten Dienstleitungs-Wettbewerb und somit ist eine Regulierung dafür nicht mehr notwendig. 

3.3. Schaffen nur verschiedene Netze genügend Wettbewerb? 

Auf der Infrastrukturebene existieren leider bereits mehrere diskriminierende Netze (Kupfer, Kabelfernsehen, Mobil-Breitband). Deshalb ergibt ein einziges modernes Glasfasernetz, wie es die Baden Fibre Networks AG betreibt, absolut Sinn. Für Innovation, ökologische Nachhaltigkeit und Wettbewerb sorgt vor allem der freie Zugang für alle Dienstanbieter auf dem Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG. Das moderne Glasfaser-Netz erfüllt zudem den freien Wettbewerb und vor allem auch die zukünftigen Datenströme in der Preis-Leistungs-Wahrheit.

Fragen zur Erschliessung

4.1. Wie funktioniert das Mehrfasermodell nach BAKOM? 

Jede Liegenschaft wird mit vier Glasfasern nach BAKOM Standard Layer 1 direkt von der Zentrale bis zur optischen Telekommunikationsdose (OTO) in der Wohnung erschlossen. Dies ist das wirtschaftlichste, praktischste und leistungsfähigste Modell zur Erschliessung unterschiedlicher Gebäudetypen. Die Fasern gehören der Baden Fibre Networks AG und zu diesen bereitgestellten und betrieben Fasern haben alle Fernmeldedienstanbieter einen freien uneingeschränkten Zugang. 

4.2. Warum gibt es nicht mehrere Glasfasernetze? 

Mehrfach-Erschliessungen bringen keinen einzigen Mehrwert, verursachen aber sehr hohe volkswirtschaftliche Kosten und unnötige Mehraufwendungen (Bewilligungen, Sitzungen, Entscheide in Räten etc.) für die Behörden vor Ort. Ausserdem führen Mehrfach-Erschliessungen zu zusätzlichen Bauimmissionen für die Bewohner/innen und zu ökologischen Missständen.

Fragen zu den Kosten

5.1. Was kostet der Anschluss in meiner Wohnung oder meinem Geschäftsobjekt? 

Der Anschluss einer Liegenschaft an das Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG ist ebenso kostenlos wie die Erschliessung jeder Wohnung und jedes Geschäftsobjekts bis zur optischen Telekommunikationsdose (OTO). Die Baden Fibre Networks AG finanziert und zieht das Kabel in jedes Gebäude bis und mit zur optischen Telekommunikationsdose (OTO). Die Verkabelung innerhalb von Wohnungen oder Geschäftsräumlichkeiten werden nicht durch die Baden Fibre Networks AG ausgeführt und finanziert. Dies werden die vielen Fernmeldedienstanbieter, welche auf dem diskriminierungsfreien Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG sind, entsprechend professionell anbieten, planen und lösen. 

5.2. Was kostet mich der Anschluss als Eigentümerin oder Eigentümer? 

In Absprache mit Ihnen zieht die Baden Fibre Networks AG ein vier faseriges Glaskabel in alle Wohnungen und Geschäftsräume. Der Hauseigentümer stellt die dazu notwendigen Kabelverbindungswege ausserhalb und innerhalb seiner Liegenschaft zur Verfügung. In den Wohnungen und Geschäftsräumen erfolgt die Installation der optischen Telekommunikationsdose (OTO), welche die Fernmeldedienstanbieter als Anschlüsse benötigen. Diese Aufwendungen trägt die Baden Fibre Networks AG.

5.3. Was kostet mich der Anschluss als Privatkundin oder -kunde? 

Der Anschluss Ihrer Wohnung an das diskriminierungsfreie Glasfaser-Netz ist kostenlos. Die Verbindungen innerhalb der Wohnung – d.h. die Verbindungen ab der optischen Telekommunikationsdose (OTO) in andere Räume – werden nicht durch die Baden Fibre Networks AG ausgeführt. Dies werden die vielen Fernmeldedienstanbieter, welche auf dem diskriminierungsfreien Glasfaser- Netz der Baden Fibre Networks AG sind, entsprechend professionell anbieten, planen und lösen. 

5.4. Wer bezahlt das Glasfasernetz? 

In den nächsten Jahren investiert die Swiss4net Holding AG aus Zug, welche die Inhaberin der Baden Fibre Networks AG ist, mehrere Millionen Franken in das moderne Glasfaser-Netz in Baden und Ennetbaden. Die Swiss4net Holding AG finanziert es ausschliesslich über ihr Privatvermögen, es werden also keine Steuergelder vom Bürger oder Quersubventionen von Steuergeldern des Bürgers dafür abgezweigt. 

5.5. Was werden die einzelnen Dienste kosten? 

Die Preisgestaltung liegt bei den Fernmeldedienstanbietern, die aber durch den diskriminierungsfreien Wettbewerb, bestimmt attraktive einzelne oder gebündelte Produkte anbieten werden. Der dadurch entstehende Wettbewerb im offenen Glasfaser-Netz wird für bezahlbare Preis- Leistungsangebote sorgen und es wird auch die uneingeschränkte Datenmenge bereitgestellt für welche Sie bezahlen.

Fragen von Privat-Kunden / Kundinnen

6.1. Welche Vorteile habe ich als Privatkundin oder -kunde? 

Der Anschluss ist für Sie kostenlos und Sie brauchen nichts dafür zu tun. Sie gewinnen aber ein viel breiteres Angebot an Unterhaltung und Kommunikation. So können Sie Fernsehen in HDTV-Qualität und Surround-Sound empfangen. Der Zugriff aufs Internet erfolgt ultraschnell mit Bandbreiten-Übertragungsraten von > 1 Gbit/s. 

6.2. Welche neuen Angebote kann ich nutzen? 

Ihnen werden zusätzlich zur besseren sowie eindeutigen Bandbreite auch neue interaktive Dienste wie Video-on-Demand in DVD-Qualität, E-Learning oder Online-Spiele sowie alle zukünftigen Dienste schnell und bequem zur Verfügung stehen. Die Wahl der Anbieter und der gewünschten Dienste steht Ihnen im Rahmen der Angebote völlig frei. Sie können sich für das Angebot entscheiden, welches Ihnen am besten gefällt. 

6.3. Wie kann ich vom Wettbewerb der Dienstanbieter profitieren? 

Durch den Wettbewerb der verschiedenen Fernmeldedienstanbieter im offenen Glasfaser-Netz profitieren Sie von einer reichen Auswahl an Leistungen und Produkten. Gleichzeitig werden dadurch die Preise attraktiver und der Service deutlich verbessert.

6.4. Verbraucht das Glasfasernetz in meiner Wohnung Strom? 

Nur das Endkunden-Anschlussgerät (CPE) verbraucht normalerweise eine äusserst geringe Menge Strom. Im Durchschnitt kann mit einer Leistung von 4 Watt gerechnet werden. Zum Vergleich: Eine Halogenlampe mit 200 Watt verbraucht 50 Mal mehr Energie. 

6.5. Verursacht das Glasfaserkabel schädliche Strahlungen? 

Nein. Das Trägermedium der Signale ist reines Licht, welches keine Strahlung abgibt. Da das Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG mehr Zugänge auch für Wi-Fi und Mobilkommunikation bietet, werden in Zukunft weniger Mobilfunk-Antennen auf dem gesamten Gebiet benötigt. So kann das Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG indirekt auch die Strahlung der heutigen Mobil-Telefon-Antennen entsprechend vorteilhaft reduzieren. 

6.6. Wer installiert das Glasfaserkabel in meiner Wohnung bis zur optischen Telekommunikationsdose (OTO)? 

Die Installationsarbeiten werden durch Unternehmen ausgeführt, die von der Baden Fibre Networks AG beauftragt werden. Sie erhalten eine rechtzeitige Terminanfrage, wenn es bei Ihnen soweit ist. 

6.7. Wie lange dauert die Installation in meiner Wohnung? 

Je nach Alter der Liegenschaft wird ein ganzes Gebäude in wenigen Tagen erschlossen. Die Installation Ihrer optischen Telekommunikationsdose (OTO) nutzt wenn möglich die vorhandene Infrastruktur, so sind Bauarbeiten in der Regel unnötig. Der Einbau selbst dauert nicht länger als bei einer normalen Steckdose. 

6.8. Kann ich meinen Fernmelde-Dienstanbieter selbst wählen? 

Sofern Ihr Eigentümer /in das Gebäude und Ihre Wohnung/Geschäft erschlossen hat, können Sie frei von allen Angeboten auswählen. Im offenen diskriminierungsfreien Glasfaser-Netz haben Sie die freie Wahl Ihres Fernmeldedienstanbieters. Sie können von Paketen eines einzigen Dienstanbieters profitieren oder die Dienste verschiedener Anbieter nach Ihren Wünschen kombinieren.

Fragen von Haus und Stockwerk-Eigentümer / Eigentümerinnen

7.1. Welche Vorteile haben Haus- und Stockwerkeigentümerinnen und -eigentümer? 

Als Eigentümerin oder Eigentümer einer Liegenschaft erhalten Sie kostenlosen Anschluss an das Glasfaser-Netz. So steigert sich der Wert Ihrer Liegenschaft und Ihr Angebot wird für Mieterinnen und Mieter deutlich attraktiver. 

7.2. Wie kann ich als Eigentümer weiter profitieren? 

Da Ihre Mieterinnen und Mieter alle Verträge direkt mit den Fernmeldedienstanbietern abschliessen, verringern Sie Ihren Verwaltungsaufwand. Zudem werden mit dem Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG die Satellitenschüsseln an Ihrer Hausfassade überflüssig. Und mit dem BAKOM Modell Layer 1 der Baden Fibre Networks AG, welches für das Glasfaser-Netz berücksichtigt ist, haben Sie einen verlässlichen und seriösen Partner. 

7.3. Welche Infrastruktur muss ich zur Verfügung stellen? 

Die Baden Fibre Networks AG übernehmen die Baukosten bis ins Haus zu Ihrer optischen Telekommunikationssteckdose (OTO) sowie die Installationskosten zu den Wohn- oder Gewerberäumen. Sie stellen lediglich die Infrastruktur auf Ihrem Grundstück (Leerrohre aussen und innen, inkl. Steigzone) bereit; diese Infrastruktur ist in der Regel bereits vorhanden. 

7.4. Wie lange dauern die Arbeiten für den Hausanschluss? 

Je nach Alter einer Liegenschaft können in der Regel alle Arbeiten innerhalb von einem, maximal von zwei Tagen abgeschlossen werden. Das hängt vor allem von der vorhandenen Infrastruktur und deren Zugänglichkeit ab. 

7.5. Was ist, wenn ich nichts ändern will? 

Das Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG gehört zum modernen Datennetz der Zukunft. Der Anschluss jeder Liegenschaft ist kostenlos. Wenn Sie aber weiterhin die alten Infrastrukturen nutzen möchten, ist das möglich. Auch hier werden nach wie vor Dienste angeboten werden. Neue Dienste müssen Sie nicht nutzen, wenn Sie nicht wollen. Allerdings wird das schnelle Netz der Zukunft auf absehbare Frist die alten Kupfer- und Kabel-Netze ersetzen – dies ist der natürliche Lauf einer Evolution. Eine Nachträgliche Erschliessung, nach der eigentlichen kostenlosen Realisierung, hätte leider zur Folge, dass die anfallenden Kosten zu Lasten des Eigentümers ausfallen würden. 

7.6. Wer führt die Installation in meiner Wohnung oder meinem Geschäft durch? 

Die Baden Fibre Networks AG arbeitet mit verschiedenen lokalen Elektroinstallationsfirmen zusammen, welche die Installation in der Liegenschaft bis zur optischen Telekommunikationsdose (OTO) kostenlos für Sie ausführen. Die Erschliessung in den Räumlichkeiten nach der optischen Telekommunikationsdose (OTO) geht zu Lasten des Mieters oder des Eigentümers. Natürlich ist bei dieser Feinverteilung die Wahl des Elektroinstallateurs Ihnen überlassen.

7.7. Wo erhalte ich Informationen über die Installation? 

Sobald der Gebäudeanschlussvertrag (GEV) durch den Liegenschaftseigentümer aussnahme den Liegenschaftsverwalter unterzeichnet wurde, wird ihre Liegenschaft mit Glasfasern erschlossen. Bevor die einzelnen Wohnungen angeschlossen werden, kontaktieren Sie die Baden Fibre Networks AG oder der beauftragte Elektroinstallateur alle Mieterinnen und Mieter. Auf www.badenfn.ch erhalten Sie zusätzliche Informationen zum Glasfaser-Netz und zur Erschliessung.

Fragen von Geschäfts-Kunden / Kundinnen

8.1. Welche Vorteile haben Geschäftskunden? 

Sie erhalten einen kostenlosen Anschluss an das Glasfaser-Netz. Und können so zukünftige Angebote von professionellen Anbietern massgeschneidert für geschäftliche Dienste abonnieren. Hierzu ist gerade die Bandbreite von > 1Gbit/s ein massgebender Faktor für die Leistungssteigerung. 

8.2. Mit welchem Leistungsgewinn (Mehrwert) kann ich rechnen? 

Ihre Verbindungen für E-Working, Videokonferenzen, Internet sowie der Fernzugriff auf Unternehmen- und Partnernetzwerke werden deutlich leistungsfähiger. Das Glasfaser-Netz bietet ultraschnelle Datenübertragungsraten von > 1 Gbit/s. 

8.3. Können die Glasfasern auch für Services wie Dark Fibre verwendet werden? 

Nein. Es werden vier Glasfasern eingezogen und alle Glasfasern führen von der Zentrale direkt zur optischen Telekommunikationsdose (OTO). Diese standardisierte Lösung, welche sich ausschliesslich auf die Produktpalette Fibre To The Home (FTTH) bezieht, wird auf dem ganzen Gebiet gleich angewendet. 

8.4. Kann eine Glasfaser auch gekauft oder gemietet werden? 

Wo die Verfügbarkeit es zulässt, wird die Baden Fibre Networks AG ihre diskriminierungsfreien Glasfasern allen möglichen Fernmeldedienstanbietern vermieten.

Fragen zu den Dienstanbietern

9.1. Wird die Baden Fibre Networks AG auch Dienste anbieten? 

Nein. Die Baden Fibre Networks AG kümmert sich ausschliesslich um Bau, Unterhalt und den Betrieb der Infrastruktur auf Layer 1. So stellt sie den Fernmeldedienstanbietern ein leistungsfähiges und hoch verfügbares Breitband-Transportnetz auf Glasfaserbasis zur Verfügung. Die Baden Fibre Networks SA selbst wird keine Telekommunikations- oder Multimediadienste anbieten und greift somit auch nicht diskriminierend in den Wettbewerb ein. Dienste und Produkte werden ausschliesslich durch die einzelnen Fernmeldedienstanbieter vermarktet. 

9.2. Wie sehen die Angebote der einzelnen Dienstanbieter aus? 

Ihre Produkte bieten die Fernmeldedienstanbieter über ihre eigenen Vertriebskanäle an, auch an Sie. Sie können sich auch einfach jeweils bei jedem der Anbieter über konkrete Leistungen informieren. Die Preisgestaltung liegt bei den Fernmeldedienstanbietern. Allerdings wird der Wettbewerb im offenen Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG für attraktive Preis-/Leistungspakete für alle Kunden/innen sorgen. 

9.3. Wo und wie haben die Dienstanbieter Zugang zum Glasfasernetz? 

Der Netzzugang auf das Glasfaser-Netz der Baden Fibre Networks AG erfolgt an den Übergabepunkten (SAP) der bereitgestellten Infrastruktur. Die Konditionen sind einheitlich und werden mittels Verträgen gegenseitig geschlossen.


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